Die Erfolgsgeschichte des inhabergeführten Familienbetriebs BUNGERT:
Vom Tante Emma-Laden zum Einkaufserlebnis im Shopping-Center
|
Von Magdalena und Karl Bungert 1950 als Tante Emma-Laden gegründet, war Bungert schon immer ein echtes Pionier-Unternehmen, das die Zeichen der Zeit erkannte. In einem 22 m² großen Raum in ihrem Wohnhaus starteten Magdalena und Karl Bungert mit einem Lebensmittelgeschäft in die Selbstständigkeit. Ohne Marktforschungsinstitute befragt zu haben, boten sie den Kunden genau das, was diese in der noch kargen Nachkriegs-Zeit brauchten. Es waren Grundnahrungsmittel wie Mehl und Zucker, Speiseöl und Haferflocken, die zeitaufwändig von Hand gewogen, portioniert und abgepackt wurden. Bereits 1956 erweiterte das Ehepaar die Ladenfläche und versuchte ein bis dahin völlig neues Ladenkonzept: Die Selbstbedienung. Zu Beginn verunsicherte der neue, in Deutschland noch fast unbekannte Ladentyp viele Kunden. Die Konkurrenz belächelte das Experiment |
mitten in der Provinz, doch das Konzept funktionierte. Ende der 50er Jahre gründete Bungert 10 Filialen. In der wirtschaftlichen Boomphase eröffnete Bungert 1965 einen C+C Markt für Großverbraucher und Wiederverkäufer. Im ständigen Dialog mit den Kunden vergrößerten die innovativen Geschäfts-inhaber ihr Angebot. Während des gesamten Jahrzehnts erweiterte Bungert das Sortiment um internationale Marken, die bisher im traditionellen Einzelhandel kaum zu finden waren. Namen wie Bacardi, Campari oder Grand Marnier kamen in die Eifel. Die Produktvielfalt der ländlichen Region ist seitdem mit jeder Großstadt vergleichbar. Bungert wuchs in den folgenden Jahren kontinuierlich weiter. Anfang der 70er Jahre verdoppelte das Wittlicher Kaufhaus die Verkaufsfläche auf großzügige 5000 m². Die Inhaber erschlossen mit dem Selbstbedienungsrestaurant im Obergeschoss einen weiteren, expandierenden Geschäftsbereich. |
Nach dem Jurastudium unterstützte der älteste Sohn Jürgen Bungert seine Eltern ab 1973 im Betrieb. 1978 erhielt das Kaufhaus mit einer zweiten Etage seine heutige Größe von fast 10.000m² Verkaufsfläche. Gemeinsam entwickelte die Familie ihr Erfolgsrezept weiter. Im Mittelpunkt stand damals wie heute der Kunde. Ab den 70er Jahren begann Bungert mit einem Trading Up im Lebensmittel-Bereich: Neben hochwertigen Artikeln des täglichen Bedarfs gab es immer mehr Spezialitäten für Qualitätsbewußte, die etwas Besonderes wollen. Um den Kunden eine breitere Angebotspalette unter einem Dach zu bieten, erweiterte Bungert seit 1989 das Sortiment um Textilien für Damen und Herren, Trendmode, Haushaltswaren, Schuhe, Lederwaren, Spielwaren und Sportartikel. Markenzeichen im ganzen Haus blieb die freundliche, serviceorientierte Beratung durch kompetentes Fachpersonal. |
Mit einer Investitionssumme von rund 7,5 Millionen Euro modernisiert der Familienbetrieb Bungert 2010 das Shopping-Center in Wittlich. Das Einkaufen soll für die Kunden nach dem Umbau noch mehr zu einem echten Erlebnis werden – in schönen, modernen Räumen mit Wohlfühl-Atmosphäre. Eine ganz neue Architektur erhält der Eingangsbereich mit dem 800 m² großen Anbau. Große Glasfronten machen das Innere hell und freundlich. Als traditionsreiches Shopping-Center reagiert Bungert auf die Wünsche der Kunden: Das Wittlicher Unternehmen setzt auf ein für die Verbraucher optimiertes Sortiment in Kombination mit einladender Gastro-nomie, hervorragender Beratung und modernem Ambiente. |





